City-Tunnel Leipzig - Station Wilhelm-Leuschner-Platz
Die Station Wilhelm-Leuschner-Platz befindet sich im südlichen Stadtzentrum in der Nähe des neuen Rathauses. Der Inselbahnsteig ist 140m lang und die Station erhält einen Nord- und einen Südzugang mit Rolltreppen, Treppen und je einem Aufzug. Weiterhin erhält die Station zwei Notausgänge. Diese befinden sich in den Ausgangsgebäuden im Norden und Süden.
Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Max Dudler. Auf der Webseite kann man sich einige Animationen anschauen wie es später aussehen wird.
Lageplan Station Wilhelm-Leuschner-Platz

Vorher-Nachher-Bilder Station Wilhelm-Leuschner-Platz
Vorher-Nachher-Bilder - Station LVB
Vorher-Nachher-Bilder - Südwestecke
Vorher-Nachher-Bilder - Südostecke
Vorher-Nachher-Bilder - Nordwestecke
Vorher-Nachher-Bilder - Nordostecke
Vorher-Nachher-Bilder - Fundamentblock 1-3
Vorher-Nachher-Bilder - Aufgang Nord
Januar - April 2010 - Auffüllen der Baugube, Beräumung Baustelle
Die Fläche der Baugrube und Baustelleneinrichtung wird beräumt. Die Notflutleitung wird zurückgebaut und der Verbau der Baugrube wird demontiert und die Verbauträger gezogen.
 
Dezember 2009 - Aufräumen der Baustelle, Abdichtung der Decke, Verfüllen der Baugruben
Die Schalung der Baustelle wird sortiert und zum Hersteller zurückgeschickt. Die Decken der Stationen werden abgedichtet und anschließend mit Schutzbeton versehen und verfüllt. Die Treppenhäuseröffnungen werden mit einem Gerüstdach vor Regenwasser und Frost geschützt.

November 2009 - Abdichtung Eingangsbauwerke, Rücktransport Sennebogenkrane, Ausschalen
Nach der letzten Betonage und dem erreichen der Festigkeit wird die Schalung aus dem Bauwerk entfernt. Weiterhin werden alle Sichtbetonflächen vor Beschädigung geschützt und eingepackt. Der Rücktransport der Sennebogen Krane durch den Tunnel zum Südportal erfolgt ohne Probleme. Die Deckenplatten der Ein- und Ausgangsbauwerke werden abgedichtet.
 
Bilder von Rücktransport der Sennebogen Krane
Oktober 2009 - Endspurt Betonarbeiten, Letzter Beton am 30.10.2009
Die letzten Betonagen laufen. Der letzte Betongang findet am 30.10.2009 um 21 Uhr statt. Gleichzeitig wird der Portikus am Bayerischen Bahnhof verschoben.

August - September 2009 - Treppenhäuser und Eingangsbauwerke
Die Treppenhäuser wachsen weiter. In den nächsten Wochen vereinen Sie sich mit den Eingangsbauwerken. Anschließend werden die Treppenläufe betoniert.
 
Juli 2009 - Versorgungsräume Nord und Süd sowie Nottreppenhäuser
Die Versorgungsräume im Norden und Süden wachsen weiter nach oben. Dabei werden gleichzeitig die Sichtbetoninnenwände des Treppenhauses errichtet. Durch die hohen Qualitätsanforderungen an den Sichtbeton sind zeitaufwändige Schalarbeiten notwendig.

Juni 2009 - Versorgungsräume Nord, Bahnsteigwände Mitte und Süd
Die Errichtung des Treppenhaus Nord geht weiter. Neben den Sichtbetonwänden werden die Versorgungsräume in erster und zweiter Ebene im Block 14 errichtet. Nach dem die Decke der zweiten Ebene ausgehärtet ist, können die Steifen demontiert werden.
Im Süden werden die Bahnsteigwände errichtet sowie der Bahnsteig und die darunter liegenden Kabeltrassen.
Die letzten Westwände werden errichtet.
 
Bilder von der Betonage der letzten Wände im dritten Schuss
Bilder von der Betonage der ersten Decke der Versorgungsräume Nord
Mai 2009 - Treppenhaus Nord - letzte Innenwände
Der Bau des Treppenhauses Nord beginnt nun auch in der Station . Dazu werden die Bahnsteigwände und Platten betoniert und darauf die Wände errichtet. Gleichzeitig entstehen die Versorgungsräume sowie das Nottreppenhaus Nord.

April 2009 - Betonage Innenwände, Beginn Treppenhaus Nord
Die Betonage der Innenwände geht weiter. Weiherhin beginnt der Aufbau des Treppenhauses Nord mit Versorgungsräumen, Nottreppenhaus und Ausgangsbauwerk.
 
März 2009 - Wände Ost- und Westseite
Die 1.00 m bis 1,15 m dicken Wände der Innenschale entstehen. Diese werden in 3 Schüssen betoniert. Der erste Schuss ist 6,30m hoch die beiden weiteren 3,70 m. Dabei wird eine Kletterschalung eingesetzt. Pro Wandblock (11,7m breit) werden 185 m³ Beton benötigt. Insgesamt fließen Pro Wandseite 2.520 m³ Beton in die Innenschale.

Februar 2009 - Betonage Randbalken - Ausbau Aussteifung
Nach dem die Randbalken der Westseite fertig betoniert sind und eine ausreichende Festigkeit erreicht haben, werden die Steifen ausgebaut. Die Kräfte des Grundwassers und des Erddruckes werden nun über die Sohle übertragen. Jetzt kann es mit der Bewehrung der Wände der Westseite sowie der fehlenden Teile der Ostseite los gehen.
 
Januar 2009 - Sohlen Zweitbeton Westseite
Die Sohlen der Westseite werden betoniert. Pro Block ca. 300 m³ Beton. Weiterhin werden die ersten Randbalken bewehrt und betoniert.

Dezember 2008 - Schalung erste Innenwände Versorgungsräume / Nottreppenhaus
Die erste Innenwand der Versorgungsräume entsteht. Die Bahnsteigwände der Ostseite sind komplett fertig gestellt. Auf der Ostseite kann nun der Ausbau beginnen. Die Stahltöpfe werden demontiert. Die Sohle der Westseite wird für die zweite Beton schicht vorbereitet.
 
November 2008 - Betonage der Wände Ostseite abgeschlossen, Einbau 50 Hertz Trasse und Bahnsteigwände Ostseite
Die Innenwände der Ostseite sind bis auf den Teil der Aussteifung fertig gestellt. Gleichzeitig werden die 50-Hertz-Trassen mit Leerrohren betoniert sowie die Bahnsteigwand errichtet.

September, Oktober 2008 - Innenwände werden bewehrt und betoniert
Die Bewehrung, Schalung und Betonage der Innenwände schreitet voran. Es sind 3 Schalungsteile im Einsatz. Zuerst wird ein 6m hoher Schuss mittels einhäuptiger Schalung betoniert. Anschließend erfolgt der zweite und dritte 3,70m hohe Schuss mit Kletterschalung. Die Betonage der Innenwände erfolgt im Pilgerschrittverfahren.
 
August 2008 - Betonage Brillenwände - Bewehrung Wände beginnt
Die Brillenwände werden bewehrt und in zwei Schüssen betoniert. Weiterhin beginnt die Erstellung der Bewehrung für die 1,5m dicke Innenschale. Dazu wird ein 14m hohes Montagegerüst von Peri montiert.

Juli 2008 - letzte Sohle Ostseite fertig, Randbalken betoniert
Die letzte Sohle des Zweitbetons der Ostseite wurde betoniert. 220 m³ wurden eingebaut. Weiterhin werden die ersten Randbalken betoniert, auf diese später die Innenschale betoniert wird. Die Brillenwand Süd erhält Ihre Bewehrung.
 
Mai - Juni 2008 - Betonage Sohlen Zweitbeton Ostseite
Nach Einbau der Bewehrung der Blöcke wird aller 2 Tage ein Block betoniert. Ca.200 m³ werden pro Block benötigt.

April 2008 - Reinigung Sohlbeton - Einbau Entwässerung
Nach dem die Fertigteile vom Tunnelbau umgebaut wurden sind, erfolgt die Reinigung der Oberfläche der unteren Beton sohle im Westteil der Station . Es kommt ein Hochdruckwasserstrahlgerät der Firma Wannenwetsch zum Einsatz. Weiterhin werden Rohrleitungen zur Entwässerung verlegt.
 
Juni 2007 - Dichttopf in Betrieb - Vorbereitung 2. Abschnitt
Der Dichttopf ist in Betrieb, die TBM ist am 19.06. um 23:30 Uhr in den Dichttopf eingefahren.
 
weitere Infos siehe erster Schildtunnelabschnitt
Am Nordteil der Station wird gleichzeitig die Schlitzwand für den zweiten Schildtunnelabschnitt aufgesägt.
weitere Infos siehe zweiter Schildtunnelabschnitt
Mai 2007 - Sohlen fertig betoniert - Einbau Dichttopf
Nach dem auch der letzte Höcker fertig betoniert wurde, ist die untere Betonplatte der Station fertig gestellt. Sie ist in 14 Blöcke aufgeteilt, die zwischen 9 und 12 m lang, und 26m breit sind. Die Dicke der unteren Bodenplatte beträgt ca. 1,10m.
weitere Infos siehe Schildtunnel
 
April 2007 - Untere Sohle fertig betoniert
Die Betonage der unteren Fundamentblöcke 8-14 ist abgeschlossen. Es folgen die Höcker in der Station smitte. Auf diesen wird später der Bahnsteig entstehen. Dies jedoch fast 2m über dem jetzigen Niveau.
 
März 2007 - Aushub beendet
Der Aushub der Station ist beendet. Insgesamt wurden ca. 96.500m³ Erdreich unter dem Deckel ausgehoben und abtransportiert. Die Betonage der unteren Fundamentblöcke 1 - 7 ist abgeschlossen.
 
Februar 2007 - Vorbereitung Betonage Block 4-7
Der Aushub im mittleren Teil der Station ist bis auf die HDI Sohle in ca. 25m Tiefe fortgeschritten. Nun erfolgt der Einbau der Kiesschicht und der Sauberkeitsschicht für die Bodenplatte. Im Nordteil der Station geht der Aushub weiter.
 
Januar 2007 - Aushub Nordteil für zweite Ankerlage
Der Aushub der Station in Nordteil geht weitere 3,50 m nach unten um die zweite Ankerlage zur Abstützung der Schlitzwand einzubauen. Weiterhin wird im mittleren Bereich auf 25m ausgehoben. (Sohle)
 
Dezember 2006 - Betonage Block 1-3
Bis Ende Dezember werden die ersten 3 Blöcke (Betonierabschnitte) in der Station Wilhelm-Leuschner-Platz Südteil erstellt, damit die Vorbereitungen für die Ankunft der TBM getroffen werden können.
 
November 2006 - Aushub Südteil für Block 1-3
Der Aushub der Station im Südteil hat die Endtiefe von ca. 24 Metern erreicht und trifft auf die 2m dicke HDI Sohle. Dort werden die Vorbereitungen für die ersten 3 Fundamentblöcke mit einer Gesamtlänge von 33,10 m getroffen.
 
Oktober 2006 - Einbau HDI Sohle und Ankerlage
Im südlichen Teil der Station geht der Aushub um 3,50 m weiter nach unten um die zweite Ankerlage einzubauen. Im nördlichen Teil wird der Rest der HDI Sohle eingebaut.
 
August - September 2006 - Einbau HDI Sohle und Ankerlage
Die ca. 2 m dicke HDI Sohle wird eingebaut. Sie ist erforderlich damit beim weiteren Aushub kein Grundwasser von unten in die Baugube drückt. Weiterhin wird eine Ankerlage eingebaut, die die Schlitzwände nach außen abspannt.
 
Juli 2006 - Aushub Station auf 13 m
Der Aushub der Station Wilhelm-Leuschner-Platz beginnt. Es wird von beiden Seiten ausgehoben. Gleichzeitig wird im Südteil die fertige Decke überschüttet, dessen Gewicht später die Auftriebsicherheit mit gewährleistet. Die Südfahrbahn am Wilhelm-Leuschner-Platz kann mit der Überdeckung wieder hergestellt werden.
 
Juni 2006 - Abdichtung Tunneldecke Südseite
Nach Betonage des 25cm dicken Aufbetons sowie der Versiegelung der Oberfläche erfolgt die Abdichtung mit Schweißbahnen. Anschließend wird ein 9cm starker Schutzbeton aufgebracht. (Bild)
 
Mai 2006 - Einbau Deckenbinder Südseite
Die 66 Deckenbinder wurden an mehrern Tagen am 18 Uhr eingebaut. Sie haben eine länge von 27,00 - 28,50 m, sind 85 cm breit und 2,15 m - 2,50 m hoch. Vor Ort war ein Gittermastkran der Firma Thömen mit 750 t Tragkraft. Die einzelnen Teile hatten ein Gewicht von ca. 93 t und werden in einem Abstand von 1,40 - 1,55 m auf 2,00 cm dicke Elastomerlager aufgelegt.
 
Bilder vom Einbau der Deckenbinder am 09.05.2006
Bilder vom Verladen der Deckenbinder am Bahnhof Stötteritz vom 15.05.2006
Bilder vom Einbau der Deckenbinder am 17.05.2006
April 2006 - Fundamentherstellung Südseite
Wie im Nordteil wurden die Deckenbinder auf den Kopfbalken aufgelagert, der auf die Schlitzwand betoniert wurde.
 
April 2006 - Schlitzwände Südseite
Nach Umbau der Südfahrbahn auf die fertig gestellte Tunnelhälfte im Nordteil erfolgte im Mittelteil der Station Wilhelm-Leuschner-Platz der Aushub, die Bewehrung und Betonage der 1,30 m breiten Schlitzwände.
 
Dezember 2005 - Abdichtung Stationsdecke Nordseite
Nach der Bewehrung der Deckenplatte erfolgt die Betonage einer 25 cm starken Deckenplatte, anschließend die Abdichtung der Oberfläche mit Wetterschutzdach und das Aufbringen des 9 cm dicken Schutzbetons. Zur Abgrenzung des Bauabschnittss wurden 16 2,16 m lange spezielle Wickelstützelemente eingebaut (Bild rechts). Nach der Verfüllung der Baugrube erfolgt der Straßen- und Gleisbau am Wilhelm-Leuschner-Platz.

Dezember 2005 - Einbau Deckenbinder
Die 27 Fertigteile mit einer Länge von 27,00 - 28,50 m wurden in den Nächten 13.-17. Dezember 2005 eingebaut. (Bild) Angeliefert wurden sie mit dem Zug aus Neumarkt nach Stötteritz und dann weiter mit Schwerlasttransportern der Firma Max Bögl vom Bahnhof Stötteritz zum Wilhelm-Leuschner-Platz.
Zum Einsatz kam ein Gittermastkran von Liebherr von der Firma Thömen, Leipzig.
 
Bilder vom Einbau der Deckenbinder am 14.12.2005
Transport Deckenbinder in Neumarkt am 05.12.2005
November 2005 - Fundamente Tunneldecke
Am Wilhelm-Leuschner Platz werden 28.0 m lange und 96 t schwere Fertigteile eingesetzt, die auf vorgefertigte Fundamente auf den Schlitzwänden platziert werden. (Bild)

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